Zwei Theaterstücke | Akteure Theaterstücke
 
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Eine Eigenproduktion vom OKaY Kinder&Jugendtheater Effretikon

Ein Zigeunerdorf kämpft um seine Existenz. Tagtäglich arbeiten sie für wenig Lohn, ziehen als Kesselflicker und Messerschleifer durch die Städte und verkaufen ihr Kunsthandwerk auf den Märkten. Einziger Lichtblick in ihrem harten Alltag ist ihre Musik – jeden Abend wird getanzt und gelacht, die Seele wird an ihrer ursprünglichen Kunst gelabt....

Die Heilerin Josephina, ihr Mann Riccardo, ein vielschwätziger Quacksalber und deren Tochter Romana experimentieren an einem von ihrem Grossvater entwickelten Rezept für ein Medikament, das die Menschen wunschlos glücklich machen soll – das Glückselixier. Der Verkauf von Heilkräutern ist seit Jahren ein lukratives Nebeneinkommen für das Dorf, die Städter mit ihren „Neuzeitkrankheitsbildern“ sind dankbare Abnehmer aller möglichen Pillen und Salben für das Wohlbefinden.

Das Glückselixier soll dem Dorf endlich zu Wohlstand und Sicherheit verhelfen.
Doch da mischt sich die „andere“ Welt ein; während der Koboldenkönig seinen eigenen Nutzen aus dem Geschäft ziehen will, versuchen die drei Königinnen vom Zauberwald mit allen Mitteln den Vertrieb des Elixiers zu verhindern.

Die Leute aus dem Dorf werden zum Spielball der beiden Mächte und müssen mit Erstaunen feststellen dass man das Glück weder kaufen noch verkaufen kann......
Aus einem Marktstrategischen Einfall wird eine Odyssee der Suche nach dem Ursprung des Glücks.

Von denen die in die Schweiz fanden ... und nie ankamen

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Eine Alltagsgeschichte - Eigenproduktion

Wettbewerbsbeitrag für das Final des Secondofestival 2008 im Stadttheater Olten

Inhalt:

Blerim, Sohn albanischer Eltern, besuchte die Schulen in der Schweiz und arbeitet nun als Verkäuferlehrling. Sein Schweizer Abteilungsleiter bekundet Mühe mit ihm. Einen Ausgleich findet Blerim in seiner Freizeit, die er gerne unter Kollegen und Kolleginnen mit unterschiedlicher Herkunft verbringt. Das Verbindende sind die gleichen Interessen. Für Blerim ist es eine unbewusste Gratwanderung zwischen den Wertvorstellungen seiner Eltern und denjenigen der Schweizer. Wie und wo sieht er seine Zukunft. Kennt er die Antwort?

Spieldauer: ca. 20 Minuten